Knapper Sieg im Katzwanger Derby

Reaktor Katzwang gewinnt glücklich gegen FKK mit 8:7

Aufstellung:

 

M. Balek – Weber, Böhm, Meier – Kriebel, R. Urban (C), F .Schelhorn - C. Balek, Held

 
Tore:

 

1:0 Meier; 1:1 FKKler; 2:1 Held; 2:2, 2:3, 2:4, 2:5 viele FKKler, 3:5 C.Balek; 4:5 Kriebel; 4:6, 4:7 FKKler; 5:7 Held; 6:7 R. Urban; 7:7 Kriebel; 8:7 R. Urban

 

Spielbericht:


Um 17.32 war es geschafft. Die Reaktor–Spieler lagen sich glücklich und zugleich erschöpft in den Armen. Nach einem hart umkämpften Spiel siegte Reaktor Katzwang letzten Endes doch noch mit 8:7.

 

Gleich zu Beginn zeigte sich Reaktor Katzwang wie üblich offensiv stark. Nach einer Traumecke von Robert Urban köpfte Verteidiger Jochen Meier die Kugel unhaltbar in die Maschen des gegnerischen Gehäuses.Premiere: erstes Kopfballtor nach einer Standartsituation. Doch die heute stark besetzten FKKler konnten kurze Zeit später für den sofortigen Ausgleich sorgen. Davon unbeeindruckt blieb Katzwangs Nummer 9 Christian Held und erzielte kaltschnäuzig die erneute Führung. Aber ab diesem Moment ließ die Konzentration der Reaktor–Abwehr aus unerklärlichen Gründen nach. Man ließ den Gegnern einfach zu viel Spielraum und oft tauchten sie in Überzahl vor dem Kasten unseres Schlussmannes auf, was 4 Gegentreffer innerhalb weniger Minuten zur Folge hatte. Dass es wie im ersten Vergleich mit 3:5 in die Halbzeit ging, war ein Verdienst des Jüngsten im Teams. Der von Held gut in Szene gesetzte Christian Balek, setzte mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck den Schlusspunkt in einer aus Reaktor Sicht durchwachsenen 1.Halbzeit.

 
Dass es auch anders geht bewies die Mannschaft direkt nach Wiederanpfiff. Die Verteidigung um Wulf und Abwehrchef Nico Weber stand jetzt sattelfest, doch in der Offensive blieben zahlreiche Chancen zunächst ohne Torerfolg, dabei wäre ein früher Treffer für die Moral wichtig so gewesen. Das erlösende Tor gelang Linksfuß Markus Kriebel, der heute hinter den Spitzen agierte, nach Vorlage von Held. Die Tormaschine zeichnete sich vor allem als guter Vorbereiter aus. Dass der alte 3 Tore Abstand wieder hergestellt wurde lag an der gut besetzten FKK Offensivabteilung.Reaktor Katzwang musste nun handeln, um dieses Spiel noch drehen zu können. Und das taten sie auch. Und wie! Durch energisches Zweikampfverhalten, bei dem Flo Schelhorn mit bestem Beispiel voranging (wie der übern Platz gerannt ist, hat von uns keiner für möglich gehalten) und konsequente Chancenverwertung rappelte es endlich wieder im Kasten der FKKler. Den Anfang machte unser Goalgetter höchstpersönlich, dazu bereitete er auch noch den nächsten Treffer durch Robert Urban glänzend vor. Für den heiß ersehnten Ausgleich sorgte dann Markus Kriebel mit seinem Schlenzer ins lange Eck. Seine klasse Einzelleistung wurde auf den Rängen mit ohrenbetäubendem Jubel gewürdigt.
Den schönsten und gleichzeitig entscheidenden Spielzug am heutigen Nachmittag vollendete Kapitän Robert Urban nach herrlichem Doppelpass mit Sturmkollege Heldinho zum 8:7. Dass dieses Ergebnis bis zum Ende Bestand hatte, verdankt Reaktor Katzwang nicht nur seinen beiden Abwehrspielern Böhm und Weber, die sich Bestnoten verdienten und den wütenden FKK Angriffen Parole boten, sondern auch Keeper Markus Balek (der nicht namentlich genannt werden will) hielt den Sieg durch zahlreiche Paraden fest in Händen und parierte einen platziert geschossenen direkten Freistoß kurz vor Spielende.
Fazit: Aufgrund der starken Leistungssteigerung in Hälfte 2 ein glücklicher, aber durchaus verdienter Sieg.

 
gezeichnet: R. Urban & M. Balek